Home     Artists     Contact
 
 
 

Back to artist

 
Repertoire FAURÉ QUARTETT
 

Fauré Quartett
Programmes for complete season
2017/2018

1. Brüder im Geiste

Hosokawa I Klavierquartett (Uraufführung 2016, dem Fauré Quartett gewidmet, mit freundlicher Unterstützung der Siemens-Stiftung)
Mendelssohn I Klavierquartett f-Moll op. 2
Schumann I Klavierquartett Es-Dur op. 47. 

Mit dem „geistigen und romantischen“ Davidsbund woll te Schumann der Kunst neue Wege eröffnen und sie vor allzu traditionserstarrtem Denken bewahren. Damals wie heute suchen Komponisten nach ihrer Form des Ausdrucks und wollen geschützt sein vor „den Philistern“ ihrer Zeit.

2. Bilder zweier Ausstellungen

Rachmaninow I aus Etudes-tableaux op. 33 & 39 (Bearb. f. Klavierquartett)
Schumann I Klavierquartett Es-Dur op. 47
Mussorgsky I Bilder einer Ausstellung (Bearb. f. Klavierquartett von Fauré Quartett/G. Gruzman)

Die Fauré Quartett-Versionen der beiden russischen Meisterwerke überzeugen durch Intimität, Farbenreichtum und symphonische Größe und klingen für manche russischer als die Orchestrierungen beider Werke. Dabei war es auch Schumanns Tonsprache, die durch ihren nationalen Geist und die romantische Verwurzelung der russischen Komponistengeneration um Mussorgsky den Weg zu einem original-russischen Klang wies.

3. „Das Beste, was ich in meinem Leben geschrieben habe“

Mozart I Klavierquartett KV 452
Rachmaninow I aus Etudes-tableaux op. 33 & 39 (Bearb. f. Klavierquartett)
Brahms I Klavierquartett c-Moll op. 60

Mozarts Zitat bezieht sich auf das Quintett für Klavier und Bläser, dessen Bearbeitung aber schon 1794 erschien – ob aus Mozarts Hand, bleibt ungeklärt. Die Etudes-tableaux sind Stimmungsbilder von großer Suggestivkraft, von denen Rachmaninow fünf an Respighi zur Orchestrierung weitergab. Daraus ergab sich für das Fauré Quartett eine eigene Version. Endlich Rachmaninow!

4. „Der französische Schumann“

d’ Indy I Klavierquartett
Fauré I Klavierquartett g-moll op 45
Schumann I Klavierquartett Es-Dur op 47

Gabriel Fauré wird nicht zuletzt wegen seiner poetischen Liedkunst und seiner Liebe zur Kammermusik gern mit Schumann verglichen. Dabei wollten sich die Komponisten Frankreichs Ende des 19. Jahrhunderts mit einer eigenen „Ars Gallica“ von ihren Nachbarn im Osten abgrenzen. D´Indy und Fauré waren Mitglieder einer eigens zu diesem Zweck gegründeten Societé Nationale de Musique. So ergab sich in Europa eine Vielfalt über die wir aus heutiger Sicht sehr froh sind und die wir als Reichtum empfinden. Das Romantische ist es, was all jene Komponisten verbindet.

Quintettprojekt „Die Forelle“

Brahms I Klavierquartett c-Moll op. 60
Schubert I Klavierquintett ("Forellenquintett") A-Dur, D 667
 

Fauré Quartett + Double bass (f.e. Nabil Shehata)

 

top